Triathlonverein Dresden e.V.

Nach meinem Sieg beim Citytriathlon Dresden...

...fuhr ich am vergangenen Wochenende weitaus optimistischer zu den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen auf der Sprintdistanz als vorher angenommen. Freitagabend Check im Hotel und Begutachtung der Laufstrecke. Samstagvormittag die Startunterlagen geholt die Schwimmstrecke im Rhein und die Wechselzone begutachtet. Dort stellte ich zum Entsetzen fest, dass diese ganz schön lang war (nach dem Wettkampf zeigte die Uhr knapp 1,5km Wechselzone). Am frühen Abend wurde zur Beruhigung der Nerven noch mal die Radstrecke mit dem Auto abgefahren. Zwei Brücken und die jeweiligen Auf- und Abfahrten machten mir nicht ohne Grund Sorge. Meine zweite Angst, dass ich mich verfahre, war im Nachhinein allerdings unbegründet, da die gesamte Strecke mit Absperrgittern gesperrt war.

Am Abend vorher stieg dann langsam die Nervosität. Die obligatorische Nudelmahlzeit ging auch nur schwer runter.

Um 06:00 Uhr am Sonntagmorgen klingelte das Handy. 6:30 Uhr ein kleines Frühstück, soweit mein Magen mitspielte. Gegen 7:15 Uhr dann zum Check in. Ich musste die gesamte Wechselzone nach vorn laufen, da dort die Starter der Deutschen Meisterschaften standen.Ca. 400 Meter feinstes Kopfsteinpflaster sollten dann nach dem Schwimmen mit dem Rad in der Hand zurückgelegt werden.

8:55 Uhr Wettkampfeinweisung. und dann ging es noch mal für 5 min in den Rhein. Pünktlich 9:10 Uhr fiel der Startschuss. Ich erwischte einen guten Start. Als es auf die erste Boje zuging verengte sich das Startfeld und ich bekam viele andere Hände und Füße zu spüren. Ruckzuck waren die 750m zurückgelegt (laut Garmin 870m), nun führte eine lange Treppe und eine nicht enden wollende Wechselzone zum Rad. Dort schnell Helm auf und Startnummer um und ab ging die Post. Die Radstrecke war klar markiert, so dass meine anfängliche Angst völlig unbegründet war. Es ging über zwei Rheinbrücken, wo der Wind stark von der Seite wehte, entlang dem Rheinufer zum Messegelände und wieder zurück. Ich verlor sicherlich durch meine defensive Fahrweise auf den An- und Abfahrten der Brücke einige Sekunden, aber ich wollte heil ankommen. Stürze auf der Radstrecke waren keine Seltenheit.

Auf dem Rückweg in die Stadt war ich schon gedanklich in meinen Laufschuhen. Bloß nicht wieder „abkacken“. Der Wechsel gelang gut, die Laufbeine fühlten sich gut an, also auf geht’s. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt des Rennens keinen Überblick auf welchem Platz ich in meiner AK lag. Immer wieder angefeuert durch meinen Freund Thomas ging es 2 Runden am Hafen und am Landtag vorbei. Ähnlich wie beim Citytriathlon in Dresden, lief das Laufen rund. Ich überholte ein paar Mädels und wurde nur von einer deutlich jüngeren Konkurrentin eingeholt. Im Ziel angekommen war ich mir allerdings sicher, dass es nicht gereicht hat. Dafür war die Endzeit von 1h19min einfach zu langsam (bedingt durch die lange Wechselzone). Also auschecken und warten, und hoffen, dass es nicht wieder Platz 4 wie im letzten Jahr in Köln war. Nach knapp einer Stunde gab es immer noch keine Ergebnisse. Mein Freund kam dann auf die Idee, online bei Mikatiming nachzuschauen. Und dort stand es schwarz auf weiß 3.Platz. Natürlich schossen gleich ein paar Freudentränen in die Augen. Die Siegerehrung genoss ich dann in vollen Zügen, und mit der Bronzemedaille ging es dann überglücklich zurück nach Dresden.

Sportliche Grüße, Nadine

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