Triathlonverein Dresden e.V.

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Altersklassen-WM Lausanne 2019

(Verdiente) Saisonpause. Alles hat ein Ende, auch die Triathlonsaison 2019. Am vergangenen Wochenende (31.08.2019) konnte ich meine Saison mit einem letzten Höhepunkt im Rahmen der Altersklassen-WM in Lausanne zu Ende bringen.

In sehr entspannter, familiärer Stimmung waren mein Papa und ich sehr gut gewappnet für den Wettkampf. Start war für Papa Samstagmorgen um 7:20 Uhr und für mich um 8:55 Uhr. Eigentlich echt viel zu früh, aber andererseits konnten wir dann den restlichen Tag entspannen und den Profis bei den Titelkämpfen zusehen.

Vor dem Wettkampf habe ich mir natürlich Gedanken um die Platzierungen gemacht. Nach dem 3. Platz bei der EM in Glasgow letztes Jahr, hatte ich irgendwie mittlerweile einen gewissen Anspruch an mich, wollte mir aber nicht zu viel Druck machen… Geheim hab ich mir einen Platz in der Top10 gewünscht.

Die Altersgruppen wurden einzeln im 5 Minuten-Abstand in den Genfer See geschickt. Der Start erfolgte im Wasser. Ich war froh, denn ich konnte an dieser Stelle stehen und hatte mich dadurch sicherer gefühlt. Die Sirene ertönt und es ging los. Nach den ersten Metern stellte ich bereits fest, dass ich weiterhin in der vorderen Reihe schwamm und nicht überrollt wurde. Zwei Mädels schwammen etwas voraus und während den knapp 800 Metern habe ich vereinzelt die ein oder andere Frau an mir vorbeischwimmen gesehen, während ich versuchte etwas vom Wasserschatten zu profitieren. Erstaunlicherweise kam ich an 6. Stelle aus dem Wasser und konnte den langen Weg zum Rad antreten.

Die Radstrecke hatte es mit einer 12%igen Abfahrt und einem ähnlich steilen Anstieg echt in sich, aber bisher lag mir das Radfahren immer sehr gut. Am ersten Berg konnte ich schon auf die zwei führenden Mädels auffahren. Es machte echt Spaß die Berge zu erklimmen und die Abfahrten zu genießen. Dennoch war Vorsicht geboten, da es auch sehr anspruchsvolle Wenden oder 90°-Kurven gab. Zusätzlich war das Windschattenfahren freigegeben, auch über die Altersklassen hinweg. Deshalb fuhr sich in der ersten Runde relativ schnell eine Führungsgruppe über ca. 7 Athletinnen (mich inbegriffen) zusammen. In der zweiten (und letzten) Runde gelang es einer Schweizerin und mir, sich am Berg abzusetzen und eine kleine Lücke zu reißen. Dies beflügelte zusätzlich und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.

Wir bogen zu zweit in den Wechselgarten ein und ich betrat die Laufstrecke als zweite Athletin. Wahnsinn!! Vor dem Lauf hätte ich davon nur träumen können, bzw. habe ich davon tatsächlich geträumt, es mir aber nicht zu wünschen gewagt. Leider musste ich beim Laufen etwas Federn lassen, da mich - wahrscheinlich aufgrund der veränderten Sitzposition auf dem Rad – ziemliche Seitenstechen begleiteten. Auch die Laufstrecke war nicht ohne und mit ziemlich harten Anstiegen und anspruchsvollen Kurvenpassagen gespickt. Aber auch das machte irgendwie Spaß! Die Stimmung war einfach toll. Auch wenn mich beim Laufen noch 4 Mädels überholt haben und ich das Podium nicht halten konnte, bin ich extrem zufrieden mit meinem Rennen und der Motivation am Streckenrand durch meinen Papa und meinen Freund.

Eine tolle Saison geht zu Ende und ich bin wirklich sehr zufrieden, all die schönen Erfahrungen mitnehmen zu dürfen!

Aber jetzt erstmal Füße hoch und durchatmen!

 

Anna

 

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