Triathlonverein Dresden e.V.

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1. NEZ Paar-Triathlon - Christian Pfeifer

weiterlesen Am Dienstag, den 14.06.2011 galt es mal, etwas eher von Arbeit abzuhauen und sich fix zum NEZ nach Pirna Copitz aufzumachen, um einer Premiere beizuwohnen. Der 1. NEZ Paar-Triathlon stand auf dem (Trainings-)Plan. Laut Ausschreibung handelte es sich hierbei um einen „2er-Team-Triathlon der besonderen Art“. Hört, hört... (...)

Jeder Teilnehmer absolviert jede Teildisziplin (ein Teilnehmer ist auf der Strecke, der andere hat Pause) 2*500 m Schwimmen, 2*17,5 km Radfahren, 2*3,75 km Laufen (Startmodus: S1-S2-R1-R2-L1-L2). Ein Format, das mir entgegenkommt auf Grund der Vernachlässigung der 4. Disziplin (dem Wechseln), mit der ich noch ein wenig auf Kriegsfuß stehe... ;-)
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Einen Partner hatte ich mit Micha Enders kurz vor knapp gefunden... dann konnte es ja losgehen. Eine Schwierigkeit stellte sich aber noch kurz vor Start heraus. Auf Grund meines „Organisationstalentes“ hatten wir beim Wechsel R1-R2 nicht nur wie üblich den Transponder, sondern auch den Helm (hüstel) zu übergeben... Der Rennverlauf ist schnell erzählt. Micha machte alles vor und ich nach. Ziemlich einfach eigentlich. Da es bei uns beiden scheinbar ganz gut lief, sprang folgerichtig auch der erste Platz (inkl. 500g Riesaer Nudeln und einem himmelblauen Handtuch) für uns dabei heraus. Hurra!

Nicht dass hier Gerüchte aufkommen, wir hätten keine Konkurrenz gehabt... mit Maik Werner oder ein paar Triathleten vom Triathlonteam Niederschlesien waren einige würdige Gegner dabei. Auch diverse Athleten mit Akzenten auf einzelnen Teildiziplinen, wie Christian Müller auf dem Rad oder ein paar Skiklubern aus Niedersedlitz im Lauf waren auch hier einige bekanntere Namen mit von der Partie.

Männer Damen

Auch die restlichen Damen, Herren, Mädels und Jungs vom TV, die in breiter Front angetreten sind, schlugen sich wacker. Bei den Mixed-Teams wurden Margrit Weiß und Jörg Bozenhard nach hartem Kampf knapp 2. hinter dem Lamm-Team vom MSV Meusegast bestehend aus Tochter Anna (die ja immerhin auch ab und zu mal für den TV startet) und Vater Stefan. Bei den Frauen siegten in einem ebenfalls knappen Rennen Virginie Garten und Juliane Kummich vor den Flitzpiepen bestehend aus Annett Finger und ihrer Partnerin Nadja Reichert. Auch die komplette Nachwuchsmannschaft von Conny König war am Start und präsentierte sich in guter Form, wobei im Gesamtklassement, auf Grund der Wertung in der Klasse "<90 Jahre“ nicht viel auszurichten war. Hervorzugehen sind allerdings die schnellste Schwimmzeit aller Starter durch Moritz Ringelband (auch dank Wanderboje, [Anm.d.Red.]) und die gewohnte Laufstärke von Anton Clauß mit der insgesamt drittschnellsten Laufzeit.

Mix < 90 Mix > 90
 
Nochmal zum Event ansich: Für eine Premiere in diesem etwas ungewöhnlichen Format war der Wettkampf schon ganz gut organisiert. Die Strecken waren hervorragend ausgezeichnet und an den neuralgischen Punkten der Radstrecke mit Pfeilen und humanen Wegweisern versehen.

Männer > 90 Männer < 3

Wenn ich mir allerdings etwas wünschen dürfte, wäre das zum einen eine dritte Boje für den Schwimmrundkurs. Das hätte einige Frontalzusammenstöße verhindern können. Zum anderen wäre ein besserer Strassenbelag auf der Radstrecke sehr wünschenswert. So mussten auf holprigen Streckenabschnitten und diverse Plattenstrassenpassagen so einige Schläge weggesteckt werden. Das arme Material hatte zu leiden...

Im nächsten Jahr soll das Event wohl wieder stattfinden und dann auch etwas mehr Wert auf die Wechsel gelegt werden. Gegebenfalls gibt es dann bei 23°C Wassertemperatur auch ein Neo-Verbot... :-) Man darf gespannt sein!

Es berichtete Christian Pfeifer

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