Triathlonverein Dresden e.V.

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Mein erstes mal… Mitteldistanz beim Cologne Triathlon

weiterlesen Nachdem ich mir in diesem Frühjahr aus lauter Übermut einen schicken aerodynamischen Zeitfahrflitzer gekauft hatte und diesen ganze zwei mal über 40 km Wettkampf geschoben hatte, wollte ich dem guten Stück noch etwas Auslauf gönnen. Was lag also näher, als gemeinsam mit Nettl nach Köln zu fahren, sie auf der Langstrecke anzufeuern und selber über die halbe Distanz zu starten. (...)
Am Sonntag morgen sehr zeitig erwacht, Nettl im Regen an den Start gefahren und den müden Langstrecklern bei den Rennvorbereitungen zugeschaut, hieß es dann noch ein wenig zur Ruhe kommen, denn mein Start war ganze 5:20 Stunden später. Bei guter Renneinteilung konnten Nettl und ich also gleichzeitig ins Ziel einlaufen.

Mit schicker, fürs Kölner Nachtleben gefährlich pinker Badekappe geschmückt, durfte ich mich dann 12:20 Uhr an der Startlinie der Regattastrecke mit 60 Athleten (Profis sowie den Sub 4:15 Startern) einreihen. Der Schwimmkurs entlang der für das Rudern markierten Bahnbegrenzungen gestaltete sich recht einfach: auf einer Bahn 950 m hin, Wendeboje und auf der Nebenbahn 950 m zurück.

Andreas posing :-)

Nach 25:54 min hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen und auf gings zum Wechseln. Neo aus, die schicken Kompressionsstulpen übergezogen, Helm auf und ab aufs Rad. Auf der noch sehr feuchten Strecke ging es über diverse enge Kreisverkehre, Brücken, Zubringer und breite Industriestraßen sehr einsam Richtung Kölner Zentrum. Wendepunkt, ab in den Norden, gegen den Wind auf schmalen asphaltierten Feldwegen und von hier wieder Richtung Stadt. Hier kamen mir der Per und der Andi entgegengeflogen… ja genau… in dieser Reihenfolge. Da weder vor noch hinter mir weit und breit Athleten zu sehen waren, spulte ich die ersten 70 km im „Wohlfühltempo“ ab. Die letzten 20 km waren dann eher hektisch, da sich zu überholende Sportler der Langstrecke und Radler aus den hinteren Startgruppen oft in großen Pulks auf der Gegenseite an Engstellen auf einer Spur begegneten.

Wieder am Rhein angekommen, ging es zum zweiten Wechsel in die Laufschuhe. Auf Grund einer länger andauernden Verletzung und daraus resultierendem Ein-Stunden-Joggingprogramm pro Woche ließ ich es recht ruhig angehen. Die nächsten Events sind ja schließlich schon bezahlt. Entlang der Uferpromenade wurden 2 Runden gelaufen. Dabei stellte die Besteigung der Deutzer Brücke über eine Wendeltreppe das topografische Highlight des sonst flachen Kurses dar. Mit Gehpausen an den Verpflegungsstellen und reichlich Cola im Bauch lief ich dem Ziel entgegen, wo Nettl, wie soll es auch anders sein, schon auf mich wartete… Da war der alte Mann wohl 3 Minuten zu langsam für den geplanten, gemeinsamen Zieleinlauf.

Annett Posing

Fazit:
Mir hat meine erste Mitteldistanz richtig Spaß gemacht und gibt vielleicht Anlass zu mehr ???!!

Sport frei….

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