Triathlonverein Dresden e.V.

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IRONMAN HAWAII - Die Vorschau

weiterlesen Mit Holm, Curt, Sven und Hagen haben sich ganze 4 Vereinshelden haben sich für den Ironman Hawaii qualifiziert. Wir schauen etwas auf ihre Saison zurück und wagen eine klitze kleine Vorausschau (...)
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Wie die Motten vom Licht, so werden die Triathleten von Hawaii angezogen. Auch wenn es für beide Spezies mit zunehmender Nähe zur Quelle der vermeintlichen Verheißung hin deutlich wärmer wird, zahlen die Motten dies mitunter mit dem Leben, die Triathleten jedoch maximal mit Euro oder Dollar, Beziehungsproblemen, Sonnenbrand, Unterzuckerung und Dehydration. Hin wie her, besser wird beiden auf ihrem Weg nicht gerade. Und dennoch… unbeirrt geht es entweder immer wieder gegen die Birne, bzw. weiter voran. Man stelle sich einmal vor, im Ziel der Ironman-WM steht eine überdimensionale Glühleuchte und nach der ganzen Tortur gewinnt nicht der Erstankömmling, sondern der, der das Glas zuerst mit dem Kopf zerhaut. Und dann geht das Ding nicht kaputt, obwohl die wieder und wieder dagegen rennen und es kommen immer mehr… Na ja, man kann ja nicht alles haben. Die Frage ist nur, wie ordnet man bei dem Durcheinander die Verpflegungsstände effektiv an. Gut jetzt, es geht um Triathlon.
Es hat einmal mehr geklappt und der TV Dresden schickte seine 4 Besten auf den Weg, um zu erfahren, wie viel Schmerz und Leid ein Triathlet ertragen kann.
Der erste, der sich qualifizierte, war Hagen. Trotz mehrerer Verletzungshandicaps, vielleicht auch gerade wegen dieser, sicherte er sich das Ticket for Kona im Frühjahr bei der Hitzeschlacht des IM Texas. Bereits 2 Monate vor dem Start hatten sich Wassereinlagerungen in den Waden mit schmerzhaften Folgen gebildet, die ein Laufen von da an verboten. Dann wenige Tage vor dem Highlight, verdrehte er sich zudem noch das Knie, was wiederum das Radfahren maßgeblich behinderte. Der Wettkampf war innerlich bereits vor Start aufgegeben, die Frage nur, wann er aussteigen würde. Aufgrund einer herausragenden Wettkampfatmosphäre hielt er die 180 Radkilometer nahezu einbeinig fahrend und bei anschwellendem Knie durch. Relativ unbelastet ging er in den Lauf, bei dem das Knie nicht mehr die Rolle spielte. Mit zunehmenden Kilometern bemerkte er die sich mehr und mehr füllenden Sanitätszelte, mit Opfern der 37 Grad im Schatten. Das verhaltene Radfahren hatte ihn vor einem ähnlichen Los bewahrt, viele seiner Konkurrenten jedoch nicht. Der Slot war sein.
Holm, Curt und Sven versuchten ihr „Glück“ im Sommer bei der EM, dem IM Frankfurt. Alle drei lieferten bei regnerischem „Herbst“-wetter souveräne Leistungen ab. Curt überraschte sogar noch vor den Routiniers mit einem absolut programmierten Rennen ohne Schwächen und alle 3 sicherten sich die Slots für Oktober.
Was ist zu erwarten? Alle 4 versicherten nach ihrer Quali, nicht nur dabei sein zu wollen, sondern auf Hawaii einen Wettkampf bestreiten zu wollen. Die Vorbereitung seitdem verlief recht verschieden.
Hagen stand dafür fast ein halbes Jahr zur Verfügung, das er für einen kontinuierlichen Formaufbau nutzte, den auf seinen Zwischenzielen Mühlentriathlon, Havel-Hammer und Berlin-XL mit respektablen Leistungen präsentieren konnte. Das ein wichtiges Praktikum keine sehr hohen Trainingsumfänge seit Anfang September mehr zuließ, sollte sich nicht wirklich nachteilig auswirken.
Sven setzte nach Frankfurt auf 2 Wochen Extrem-Regeneration und erschreckte sich seitdem selbst mit super Trainingsleistungen und Top 5 - Platzierungen in gezielt gewählten Wettkämpfen, dem Knappenman – olympische Distanz und dem Sachsenring-Triathlon.
Holm rockte zugunsten der Mannschaft gleich nach der EM noch die RL in 2 Wettkämpfen und vertiefte sich erst dann in die Hawaiivorbereitung.
Bei Curt war nach seiner ersten Langdistanz die Motivation nicht mehr ganz auf dem Maximalstand, zumal es schwerer wurde Trainingspartner für die langen Kanten zu animieren. Dazu kam eine anwachsende Arbeitsverpflichtung, die das Training, vor allem das Schwimmen hier und da ausstach. Beim Knappenman (Olymp. Dist.) und einem Platz vor Sven, sowie dem Sieg eine Woche später beim Team-Tria in Beucha gelang es das Gemüt noch einmal etwas aufzupeppen.
Für alle 4 heißt es in den letzten 1,5 Wochen nun nur noch – relaxen!
Während Sven, Curt und Holm bereits auf Hawaii weilen, fliegt Hagen erst am Wochenende nach.
Schwimmerisch werden die Leistungen berechenbar ausfallen. Vermutlich Sven 00:00, Curt 00:02, Hagen +00:08, Holm +00:18. Auf dem Rad bewegen sie sich alle absolut auf Augenhöhe und die Tagesform, Renndynamik, sowie die Sensibilität für die Umwelteinflüsse werden den Unterschied ausmachen. Das Laufen wird unzweifelhaft zur Lotterie, wobei hier den „Hitzeroutiniers“ Sven und Hagen ein Vorteil zugesprochen werden könnte. Und der Gewichtsvorteil gegenüber Curt, kann für die 3 anderen genau dann zum Tragen kommen, wenn die Bedingungen so widrig sind, dass sich die Laufsplits bei allen verlängern.
Es wird verdammt spannend, nicht nur bei den Großen der Szene und auch ohne Glühleuchte.
[Jb]
Wie die Motten vom Licht, so werden die Triathleten von Hawaii angezogen. Auch wenn es für beide Spezies mit zunehmender Nähe zur Quelle der vermeintlichen Verheißung hin deutlich wärmer wird, zahlen die Motten dies mitunter mit dem Leben, die Triathleten jedoch maximal mit Euro oder Dollar, Beziehungsproblemen, Sonnenbrand, Unterzuckerung und Dehydration. Hin wie her, besser wird beiden auf ihrem Weg nicht gerade. Und dennoch… unbeirrt geht es entweder immer wieder gegen die Birne, bzw. weiter voran. Man stelle sich einmal vor, im Ziel der Ironman-WM steht eine überdimensionale Glühleuchte und nach der ganzen Tortur gewinnt nicht der Erstankömmling, sondern der, der das Glas zuerst mit dem Kopf zerhaut. Und dann geht das Ding nicht kaputt, obwohl die wieder und wieder dagegen rennen und es kommen immer mehr… Na ja, man kann ja nicht alles haben. Die Frage ist nur, wie ordnet man bei dem Durcheinander die Verpflegungsstände effektiv an. Gut jetzt, es geht um Triathlon.

Es hat einmal mehr geklappt und der TV Dresden schickte seine 4 Besten auf den Weg, um zu erfahren, wie viel Schmerz und Leid ein Triathlet ertragen kann.

Der erste, der sich qualifizierte, war Hagen. Trotz mehrerer Verletzungshandicaps, vielleicht auch gerade wegen dieser, sicherte er sich das Ticket for Kona im Frühjahr bei der Hitzeschlacht des IM Texas. Bereits 2 Monate vor dem Start hatten sich Wassereinlagerungen in den Waden mit schmerzhaften Folgen gebildet, die ein Laufen von da an verboten. Dann wenige Tage vor dem Highlight, verdrehte er sich zudem noch das Knie, was wiederum das Radfahren maßgeblich behinderte. Der Wettkampf war innerlich bereits vor Start aufgegeben, die Frage nur, wann er aussteigen würde. Aufgrund einer herausragenden Wettkampfatmosphäre hielt er die 180 Radkilometer nahezu einbeinig fahrend und bei anschwellendem Knie durch. Relativ unbelastet ging er in den Lauf, bei dem das Knie nicht mehr die Rolle spielte. Mit zunehmenden Kilometern bemerkte er die sich mehr und mehr füllenden Sanitätszelte, mit Opfern der 37 Grad im Schatten. Das verhaltene Radfahren hatte ihn vor einem ähnlichen Los bewahrt, viele seiner Konkurrenten jedoch nicht. Der Slot war sein.

Holm, Curt und Sven versuchten ihr „Glück“ im Sommer bei der EM, dem IM Frankfurt. Alle drei lieferten bei regnerischem „Herbst“-wetter souveräne Leistungen ab. Curt überraschte sogar noch vor den Routiniers mit einem absolut programmierten Rennen ohne Schwächen und alle 3 sicherten sich die Slots für Oktober.

Holm Große Sven Perschneck Hagen Schröter Curt Beck
Holm Große Sven Perschneck Hagen Schröter Curt Beck


Was ist zu erwarten? Alle 4 versicherten nach ihrer Quali, nicht nur dabei sein, sondern auf Hawaii einen Wettkampf bestreiten zu wollen. Die Vorbereitung seitdem verlief recht verschieden.

Hagen stand dafür fast ein halbes Jahr zur Verfügung, das er für einen kontinuierlichen Formaufbau nutzte, den auf seinen Zwischenzielen Mühlentriathlon, Havel-Hammer und Berlin-XL mit respektablen Leistungen präsentieren konnte. Das ein wichtiges Praktikum keine sehr hohen Trainingsumfänge seit Anfang September mehr zuließ, sollte sich nicht wirklich nachteilig auswirken.

Sven setzte nach Frankfurt auf 2 Wochen Extrem-Regeneration und erschreckte sich seitdem selbst mit super Trainingsleistungen und Top 5 - Platzierungen in gezielt gewählten Wettkämpfen, dem Knappenman – olympische Distanz und dem Sachsenring-Triathlon.

Holm rockte zugunsten der Mannschaft gleich nach der EM noch die RL in 2 Wettkämpfen und vertiefte sich erst dann in die Hawaiivorbereitung.

Bei Curt war nach seiner ersten Langdistanz die Motivation nicht mehr ganz auf dem Maximalstand, zumal es schwerer wurde Trainingspartner für die langen Kanten zu animieren. Dazu kam eine anwachsende Arbeitsverpflichtung, die das Training, vor allem das Schwimmen hier und da ausstach. Beim Knappenman (Olymp. Dist.) und einem Platz vor Sven, sowie dem Sieg eine Woche später beim Team-Tria in Beucha gelang es das Gemüt noch einmal etwas aufzupeppen.

Für alle 4 heißt es in den letzten 1,5 Wochen nun nur noch – relaxen!

Während Sven, Curt und Holm bereits auf Hawaii weilen, fliegt Hagen erst am Wochenende nach.
Schwimmerisch werden die Leistungen berechenbar ausfallen. Vermutlich Sven 00:00, Curt +00:02, Hagen +00:08, Holm +00:18. Auf dem Rad bewegen sie sich alle absolut auf Augenhöhe und die Tagesform, Renndynamik, sowie die Sensibilität für die Umwelteinflüsse werden den Unterschied ausmachen. Das Laufen wird unzweifelhaft zur Lotterie, wobei hier den „Hitzeroutiniers“ Sven und Hagen ein Vorteil zugesprochen werden könnte. Und der Gewichtsvorteil gegenüber Curt, kann für die 3 anderen genau dann zum Tragen kommen, wenn die Bedingungen so widrig sind, dass sich die Laufsplits bei allen verlängern.

Es wird also verdammt spannend, nicht nur bei den Großen der Szene und auch ohne Glühleuchte.
[Jb]

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>>Svens Tagebuch<<

P.S. Auch Uta Knape aus Dresden gilt es die Daumen zu drücken! 

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