Triathlonverein Dresden e.V.

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Wieder ein Team-Wettkampf in Hannover?

Beim 2. Rennen der 2. Bundesliga Nord (am 25.05.2019) in Hannover entstand der Eindruck eines weiteren Team-Wettkampfes der Saison, als Christian und Markus versuchten, Lukas aus dem Neoprenanzug zu befreien.

Dem war jedoch nicht so und es ging beim ersten Einzelwettkampf in der 2. Liga zur Sache. Starten wir jedoch beim Beginn des Wettkampfwochenendes.

Bereits in der Rennwoche kam die Info vom Bundesligabeauftragten, dass die Wassertemperatur des Maschsees in Hannover noch angestiegen sei und somit auch ein Triathlon stattfinden konnte. Die Anreise fand dieses Mal bereits am Freitagnachmittag statt, da der Startschuss bereits Samstagmittag fiel.

Bei 17° C Wassertemperatur ging es ins Wasser, wo sich Justus am Besten schlug und den Sprung in die erste Radgruppe schaffte. Martin Schulz folgte kurz dahinter und fand sich zunächst in der 2. Radgruppe wieder. Christian, Lukas und Markus stiegen nahezu zeitgleich aus dem Wasser und mussten sich zunächst dem Neoprenanzug von Lukas widmen. Dieser ging nicht, wie sonst üblich, zügig aus, wodurch alle drei etwas Zeit verloren und Lukas leider den Sprung in die letzte große Radgruppe verpasste. Christian und Markus konnten sich in der 3. Radgruppe behaupten. Lukas versuchte noch, mit einem Leidensgenossen, an die große Radgruppe davor aufzuschließen, was jedoch erfolglos blieb. Die Radgruppen blieben, wie nach dem Schwimmen, bestehen.

Beim Laufen erwischte Markus den besten Tag und lief noch auf den 20. Gesamtplatz vor. Kurz davor lief Justus als 16. ins Ziel. Martin, Christian und Lukas folgten auf den Plätzen 26, 51 und 75.

Damit stand am Ende ein 8. Platz im Team zu Buche und was für uns überwiegt – erneut eine klasse Teamleistung, wo jeder an den anderen denkt. Mit etwas mehr Glück an einigen Stellen kann es noch weiter nach vorn gehen, dennoch sind wir mit einer weiteren Top10-Platzierung zufrieden und blicken motiviert auf die nächsten Rennen. In der aktuellen Tabelle stehen wir nun auf dem 5. Platz. Daran gilt es anzuknüpfen! 😉

 

Die Stimmen zum Rennen in Hannover:


Markus Thomschke:
„Beim Schwimmen habe ich mich nicht gut gefühlt. Dazu noch ein schlechter Start, danach ging es nur um Schadensbegrenzung.
Nach dem ewigen Weg in T1 war die gute Nachricht, dass alle anderen Team-Mitglieder schneller geschwommen sind als ich.
Die schlechte war, dass Lukas noch mit geschlossenem Neo da stand und Christian wertvolle Sekunden damit verbrachte den Reißverschluss zu öffnen. Nachdem er es leider nicht schaffte, habe ich mit einem beherzten Ruck für Materialschwund gesorgt, aber Lukas konnte wenigstens noch finishen.
Dazu sah unsere Team-Zone wie ein Schlachtfeld aus, woran Justus wohl nicht ganz unbeteiligt war
😜
Auf dem Rad ging es gut los und ich fühlte mich gut. Leider war ich komplett allein zwischen Gruppe 2 und 3. ich hab mich dann nach Runde eins dazu entschieden zu warten, um noch schnell laufen zu können.
Das war richtig, denn mit einer (für mich) Top Laufzeit ging es noch unter die ersten 20.
Insgesamt hatten wir leider etwas Pech und haben hier und da zu viele Sekunden liegen lassen. Ich denke, an einem „normalen“ Tag können wir mit der Aufstellung ohne Probleme in die Top 5 kommen.
Ansonsten würde ich unseren Ausflug mit Lukas Worten beschreiben: “bis auf die 1h Sport war das Wochenende echt super“
😂“


Martin Schulz:
„Insgesamt bin ich mit meiner Leistung recht zufrieden. Beim Schwimmstart bin ich etwas zu verhalten gestartet und hatte somit von Beginn an keine gute Position im Feld. Der erste Wechsel lief dann etwas holprig und durch die Summe von kleinen Fehlern habe ich leider die erste Radgruppe um wenige Meter verpasst. Nach langer einsamer Verfolgung musste ich mir dann auch eingestehen, dass ich an dem Tag vielleicht nicht die allerbesten Beine auf dem Rad hatte und habe mich in die zweite große Gruppe fallen lassen müssen. Dort lief es dann leider gar nicht und wir verloren immer mehr nach vorn und die dritte Gruppe schloss auch noch auf uns auf. Am Ende fuhren fast alle geschlossen zum zweiten Wechsel, welcher bei mir alles andere als gut lief. Nach dem ich dort viel Zeit verlor, konnte ich wenigstens mit einem soliden Lauf noch einige Plätze gut machen. Am meisten ärgert es mich, dass ich mit der Laufleistung aus der ersten Gruppe heraus im schlechtesten Fall in der Top 15 gelandet wäre, was dem Team ein besseres Gesamtergebnis eingebracht hätte. Nach meinem ersten Start in der 2. Liga seit fünf Jahren habe ich festgestellt, dass auch hier das Niveau gestiegen ist. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich mich im Team super wohl fühle und ich mich auf weitere Starts freue.“


Lukas Seifert:
Mein Zwerchfell habe ich mir dieses Mal massiert, aber leider wollte mein Neo nicht so wie ich — wieder eine Negativ-Premiere, mit der ich lernen muss, klar zu kommen. Kurzum, sportlich war für mich der Hannovertrip eine einzige Enttäuschung.
Den uns bereits aus dem Vorjahr bekannten Ma(t)schsee habe ich in noch relativ guter Mittelfeldposition verlassen. Doch leider ließ sich mein Neo auf dem Weg in die Wechselzone nicht von mir öffnen. Nachdem Christian bereits erfolglos aufgeben musste, um nicht zuviel Zeit zu verlieren, schaffte es schließlich Markus den Reißverschluss aufzuziehen, nochmal danke dafür! Leider war das nicht ohne Materialermüdung möglich. Schließlich stand ich nun als letzter Athlet allein in der Wechselzone. Wobei mein Rad auch schon quer am Boden und mein Helm beim Kölner Nachbarteam lag. Grund war die sehr enge Wechselzone. Das Rennen war quasi vorbei... Einzig allein der Gedanke, 40er Schnitt auf dem Rad und noch ein solider Lauf, um das Ganze in Würde, als hoffentlich nicht Letzter zu beenden, trieb mich voran.
Insgesamt kann das Team mit dem knappen 8. Platz zufrieden sein. Spätestens in Grimma werden auch für mich die Karten neu gemischt!
😉“


Christian Pfeifer:
„Als Altersvizepräsident des gesamten Starterfeldes ging es für mich in mein nunmehr 4. Rennen der 2. Bundesliga. Immer wieder spannend zu sehen, mit wieviel Elan und Dynamik dort zur Sache gegangen wird. 😉 Leider konnte ich nicht an das Ergebnis des letzten Rennens (Platz 36) anknüpfen und landetet wie bei den beiden anderen Rennen auf einem Platz knapp über 50 … Naja, immerhin.
Beim Schwimmen kam ich eigentlich gut weg und hatte ein recht ungestörtes Schwimmen (für 2.-Liga-Verhältnisse). Ich musste mir aber eingestehen, dass ich mich an keine der vorbeikommenden Beine heften konnte. Die bisherigen 20min Freiwassertraining waren wohl doch noch nicht genug.
😉
Den langen Weg zur Wechselzone nutzte ich gleich ganz gut zum beherzten Aufholen. Auch Lukas wurde passiert, der komischerweise den Neo noch nicht auf Hüfte trug. Den Rest der Geschichte kennt man ja...
Auf dem Rad kämpfte ich mich nach ein paar Kilometern auf der letzten Rille an eine ca. 10 Mann große Gruppe heran, nur um kurz darauf zu merken dass da nochmal 15-20 Mann in der Folge dazu kamen und schließlich die 3. große Gruppe bildeten. Da hätte ich mir auch etwas mehr Zeit lassen können…
😉 Auch mit einem schnelleren Wechsel ohne Zwischenfälle glaube ich nicht daran, dass es für die 2. Gruppe gereicht hätte. Dafür war das Schwimmen einfach zu schlecht.
Am ersten Wendepunkt wurde es für mich arg brenzlich, da ich nicht mitbekommen hatte, dass schon fast alle nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren. Wild schlingernd konnte ich mich gerade so sturzfrei und ohne Feindkontakt im Rennen halten. In der Folge rollte die Gruppe ganz gut und fuhr fast bis zur 2. Gruppe auf. In der Gruppe war so viel Druck, dass ich es am Ende leider nicht mehr schaffte, etwas weiter vor zu fahren, um in einer besseren Ausgangslage auf den Lauf zu gehen.
Dort lief es dann für meine Verhältnisse ziemlich optimal was meine Leistung angeht. Blöd nur, dass alle anderen dort auch ziemlich fix laufen können. Dicht an dicht ging eine lange Schlange von Läufern auf den Kurs. Von 7 Leuten wurde ich noch überholt und konnte selbst 12 einkassieren. Ich habe alles gegeben, aber mehr war leider nicht drin – zumal Endspurt auch nicht zu meinen ausgesprochenen Qualitäten gehört. Ärgerlich, wenn man sieht, dass 7 Sekunden eher im Ziel schon 9 Platzziffern weniger bedeutet hätten.
In Summe können wir mit dem 8 Gesamtplatz schon zufrieden sein. Witzigerweise konnten wir damit in der Gesamtwertung ja sogar von 6 auf 5 nach vorne kommen.
😊
Danke nochmal an Christian für seinen Betreuer-Einsatz, für den er sogar auf seinen Start in der Regionalliga verzichtet hatte!“


Justus Töpper:
„Am vergangenen Wochenende durfte ich mein 2. Bundesliga Debüt in Hannover geben. Die Organisation und Dynamik im Team waren auf einem Top Level und so konnten wir zu 5 stark an den Start gehen. Meine oberste Priorität war das Schwimmen und es hat sich auch gelohnt. Durch vollen Fokus konnte ich trotz verpasstem Start ganz vorn aus dem Wasser steigen und die 1. Radgruppe erreichen. Hier hatte ich einige bekannte Gesichter aus dem DTU-Cup um mich, mit denen auch die Dynamik im Feld auf ein hohes Level gezogen wurde. Durch das Wissen, dass viele starke Läufer mit mir im Feld sind und die Strecke nicht komplett asphaltiert ist, musste ich mir einen Vorsprung auf dem Rad herausfahren, was auf dem letzten Kilometer gelang. Leider fand ich meinen Wechselplatz nicht direkt und verlor so meinen Vorsprung. Auf der Laufstrecke konnte ich mich auf der 1. Runde im vordersten Feld behaupten und musste nur ca. 10m auf dem Schotter abfallen. Leider war ich gezeichnet vom Schwimmen und Radfahren und mit der letzten Schotter Teilstrecke verlor ich noch viele Plätze und Sekunden. Am Ende war ich jedoch zufrieden, eine gute Leistung abrufen zu können und viel Selbstvertrauen für die DTU-Cups zu sammeln.“


Christian Jentzsch (Betreuer vor Ort):
„Als Betreuer war ich diesmal froh, nicht in den 17°C kalten Ma(t)schsee steigen zu müssen, die Lufttemperatur lag sogar noch darunter. Pünktlich 12Uhr fiel der Startschuss. Nun musste man sich überraschen lassen an welchen Positionen die Dresdner aus dem Wasser kamen. Nur ein großes lang gezogenes Feld mit über 80 grauen Badekappen konnte man erkennen. Wie zu erwarten kam nach reichlich 10min im vorderen Feld als 16. Justus in die sehr knapp bemessene Wechselzone, in der sich die Räder fast berührten. Justus erreichte noch die erste Radgruppe. Kurz nach ihm war auch schon Martin beim Wechseln und fuhr in der zweiten Gruppe mit. Markus, Christian und Lukas waren ziemlich zeitgleich in der Wechselzone. Leider erwischte es Lukas gleich doppelt: Bevor er überhaupt an seinem Wechselplatz war, lag sein Rennrad bereits am Boden. Beim Versuch seinen Neo auszuziehen, ging zwar der Reißverschluss auf, nicht aber der Klettverschluss am Hals (so sah es zumindest aus 10m Entfernung aus). Christian kam zur Hilfe...ohne Erfolg. Die letzte Rettung war Markus...mit Erfolg. Durch diese Aktion verloren leider alle drei etwas Zeit. Christian und Markus konnten noch auf die dritte Radgruppe aufschließen. Lukas unternahm mit noch einem zweiten Athleten alles, um irgendwie an die dritte Gruppe ranzufahren. Markus versuchte mit seiner Radpower, in die zweite Gruppe zu kommen. Allerdings ist es weder Lukas noch Markus geglückt. Während den reichlich 23 Radkilometern blieb die Konstellation der drei großen Radgruppen bestehen und so ging Justus als erster Dresdner auf die Laufstrecke. Markus hatte gute Beine und lief vor auf Platz 20, knapp hinter dem 16.Platz von Justus. Martin folgte mit Platz 26, Christian Platz 51, Lukas kämpfte sich noch durch, obwohl er wusste, dass seine Platzierung nicht mehr in die Wertung eingehen würde und beendete das Rennen mit Platz 75. Mit einem flüssigeren ersten Wechsel wäre sicher noch mehr drin gewesen, aber wir wollen jetzt nicht philosophieren. Wie zufrieden die Athleten mit sich selbst waren, sollen sie selbst schreiben...“

 

Hier noch der Link zu den >>>Ergebnissen<<<.

 

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